Underground:
Anima Damnata / Throneum - Gods of abhorrence
18 Songs - 48:31
selbstfinanziert
Wer seinen Humor trotz des todernsten Black Metals noch nicht verloren hat, der dürfte bei dieser CD wirklich herzhaft lachen können. Zumindest ging es mir so als ich einen Blick auf das Line-up warf und folgende Namen zu lesen bekam: "Master of depraved dreaming and Emperor of the black abyss the great Lord Hziulquoigmzhah Cxaxukluth vel Necrolucas" an den Drums, "Bestial crusher of holy prophets" an der Gitarre, "Necrosodomic corpse molestator" an der Gitarre und Gesang sowie "Nocturnal harvester of christian lambs and a great messenger of subliminal satanic messages" am Bass! Okay, jetzt wissen wir schon mal, was die Jungs wohl machen wenn sie sich langweilen! Wenn sie sich entscheiden, dass dann noch musikalisch umzusetzen, ertönt eine hasserfüllte Orgie aus Black und Death Metal, die durchaus reizbar ist. Die Drums gehen ab wie's Zöpfchen, begleitet von tiefen Gitarrenklängen und noch tieferen Growls. Musikalisch hat die Band Anima Damnata durchaus ihre Qualitäten, die sich in zahlreichen Riffs zeigen, die wiederum auch auf eine enorme Ideenvielfalt schliessen lassen. Das die Songtitel ähnlich lustige Namen haben wie die Musiker ist natürlich Ehrensache. Aber ich finde das Teil kultig und es gefällt mir, würde nur noch gerne wissen wie ernst sich die Band selber sieht. Throneum beanspruchen schliesslich noch die letzten 8 Songs für sich und können auch überzeugen, denn die spielen eine ebenfalls extreme Variante des Death/Black Metals. Auch hier wird geknüppelt wie nur was, aber ist dennoch abwechslungsreich und gut. Als Krönung präsentiert uns Throneum noch eine sehr gelungene Version des Deicide Klassikers "Lunatic of god's creation", welche wirklich hörenswert ist, da das Tempo noch deutlich angezogen wurde, was aber sehr gut zum Song passt. Die CD hat wirklich ihren Reiz!
Band Kontakt: Email mail@animadamnata.com und Homepage www.animadamnata.com

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