Underground:
Embracing Winds - The astounding dawn
6 Songs - 25:03
selbstfinanziert
Bei "The astounding dawn" handelt es sich um das erste Demo dieser portugiesischen Band. Geboten wird eine Mischung aus Ambient mit Metal Einschlag. Was gleich zu Anfang schon bitter aufstösst ist die Tatsache, dass dieses Demo einen grottenschlechten Sound hat. Im Hintergrund ist die ganze Zeit ein unerträgliches Pfeifen zu vernehmen, welches es quasi unmöglich macht, die an für sich gute Musik lauter zu geniessen. Aber auch sonst ist der Sound total kraftlos und vermag nicht wirklich zu gefallen. Wirklich schade, denn die Musik ist echt nicht übel. Embracing Winds haben ein Händchen dafür, wenn es darum geht die Songs so atmosphärisch wie nur irgendmöglich klingen zu lassen. Die Songs bestehen aus ruhigen, melodischen und zugleich harmonischen Riffs, die deutlich machen, dass es der Band an Ideen nicht mangelt. Dazu gesellt sich ein ausgereifter weiblicher Gesang, der im Gegensatz zum Sound angenehm im Ohr klingt. Düstere Soundsamples mit Flüsterstimmen und Kirchenglocken sorgen für die richtige Stimmung und runden ein an für sich vielversprechendes Demo positiv ab. Wäre hier nicht der furchtbare Sound, der einfach alles zunichte macht, würde ich Luftsprünge machen und eine Kaufempfehlung aussprechen, somit vertröste ich erstmal auf das schon aufgenommene zweite Demo der Band, "Autumn stories". Hoffentlich achtet die Band dann mehr auf einen guten Sound.

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