Underground:
Dominions Of Our Endeavor - Behold the Propylon
7 Songs - 28:39
selbstfinanziert
Ziemlich düster und extrem präsentieren sich uns die Amis von Dominions Of Our Endeavor. Ihr angestrebtes Ziel ist die totale, globale Zerstörung, was ihnen mit "Behold the Propylon" aber nicht ganz gelingen dürfte. Musikalisch ganz klar in der Black Metal Ecke einzuordnen, gesellen sich aber auch ab und zu Death Metal Einflüsse hinzu, was besonders auf den Gesang zutrifft, der eine Mischung aus Death Metal Growls und Black Metal Gekeife darstellt. Die Band geht sehr ungestüm zu Werke und beschwört mit ihrem schnellen Drumming einen wahren Tornado auf. Die Drums sind praktisch die ganze Zeit auf der Überholspur und zeigen sich nur selten von einer gemässigten Seite. Melodien scheinen der Band nicht sehr wichtig zu sein, es wird eigentlich die ganze Zeit munter drauflos geknüppelt, was ich etwas schade finde. Etwas mehr Ideenreichtum gerade bei den Riffs würde der Band sehr gut tun, denn so klingt das für mich dann doch etwas langeilig, auch wenn die Songs ansatzweise schon zu gefallen wissen. "Behold the Propylon" kann dafür aber mit einem anständigen Sound aufwarten. Darüber hinaus finde ich auch die Aufmachung der CD äusserst gelungen, denn vom optischen Aspekt macht die Scheibe schon einiges her. Leider kann die Musik da nicht ganz mithalten, aber schlecht ist sie auch nicht, nur etwas eintönig. Für Sammler geeignet. Wer sich für "Behold the Propylon" interessiert, sollte 12 Dollar eintüten und direkt an die Band schicken.
Band Kontakt: Order of the defiant dominion, 214 Azucena St., Brownsville, TX. 78521, USA oder Email satanicmight@yahoo.com oder Homepage www.dominionsofourendeavor.com

:: Underground ::