Underground:
Dead Memories - Between hate and harmony
7 Songs - 23:58
selbstfinanziert
Die deutsche Formation Dead Memories machen nun durch ihre CD "Between hate and harmony" auf sich aufmerksam, auch wenn mich das Ergebnis leider gar nicht überzeugen kann. Zuvieles ist hier einfach noch im Anfangsstadium, angefangen vom zu simplen Songaufbau und manchmal arg langweiligen Riffs bis hin zum biederen Demo Sound, auch wenn dieser eigentlich noch erträglich ist. Dead Memories spielen klassischen Death Metal, der aber halt noch die eine oder andere Lücke aufweist, obwohl die Band ja bemüht ist, die Songs recht melodisch klingen zu lassen und auch nicht davor zurückschreckt, harmonische Instrumentaleinlagen zum Besten zu geben ("Farewell"). Das Hauptproblem ist einfach die Tatsache, dass die Songs zu ermüdend sind und man schon eine Portion Durchhaltevermögen mitbringen muss, will man hier bis zum Ende durchhalten. Keine Frage, wenn die Band weiterkommen will, dann müssen hier noch komplexere Songstrukturen her, ansonsten schläft der Zuhörer ein. Ok, manche werden jetzt sagen, dass es ja noch zig andere Bands gibt, die ähnlich primitiv gestrickt zur Sache gehen und auch Erfolg haben, aber da sind die Songs einfach besser. Bei Dead Memories kann ich mich im nachhinein an kein einziges Riff mehr erinnern, und deshalb muss die Band einfach noch mehr an ihren Songs arbeiten. Wer sich für das Teil interessiert, gleich 5 Euro eintüten und ab damit an die Band.
Band Kontakt: Christoph Ramke, Elsa-Brandströmstr. 23, 49429 Visbek

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