| Underground: |
Blutmond - ...of sorrow, pain & anger
6 Songs - 20:25
selbstfinanziert
Das was uns die Jungs, welche auf den kitschigen Namen Blutmond hören, hier auftischen ist wohl unter dem Banner ultra derber Death Metal anzusiedeln. Zuerst ertönt ein ziemlich fragwürdiges Intro, das die Jungs sich auch hätten sparen können. Doch danach wird es zum Glück doch noch besser und man bekommt recht erträglichen Death Metal vor den Latz geknallt, der zu meiner Freude auch noch ziemlich abwechslungsreich ausgefallen ist und ein paar fette Riffs beinhaltet. Grösster Pluspunkt ist für mich aber definitiv der echt coole Gesang, denn der Sänger verfügt über ein erstaunliches Grunzorgan, welches er auch ganz ungeniert einsetzt. Die Songs von Blutmond klingen am besten, wenn die Band im schleppendem Tempo verharrt und nicht so sehr auf die schnelle Schiene setzt, da der Drummer hier noch ein paar Defizite aufweist. Aber auch so gibt es die besten Riffs eher in diesen Passagen zu vernehmen. Ansonsten gibt es quasi nichts zu meckern, ganz im Gegenteil! Der Sound ist leider noch längst nicht optimal, weshalb ich mir die Band jetzt mal bei einem ziemlich fetten Sound vorstelle und sagen kann, dass mir dieser Gedanke echt gefällt. Ich hoffe, die Band macht etwas daraus und dann treten Blutmond sicherlich auch noch viel mehr Ärsche. Aus der Band könnte durchaus noch was werden.
Blutmond, c/o Roelof H. Berger, Josef-Struberstr. 41, A-5450 Werfen, Österreich oder Email gerry.werfen@nextra.at
:: Underground :: |
|