Underground:
Amok - Hephaistos
4 Songs - 15:49
selbstfinanziert
Der Bandname drückt eigentlich perfekt das aus, wie die Band auf den Zuhörer wirkt: sie läuft Amok. Jedenfalls kommt einem das in den Sinn, wenn man den heftigen Attaken der Jungs lauscht, denn sie gehen doch schon ziemlich krass zu Werke und dürften nicht jedem zusagen. Dafür sind schon alleine die Vocals viel zu abgefahren, da der Sänger über ein richtig extremes Schreiorgan verfügt und davon mehr als genug Gebrauch macht. Schon alleine aus dem Grund könnte ich das Teil niemals laut aufdrehen, denn hier würden sich meine Fenster vehement wehren und den Qualen nachgeben. Aber auch sonst braucht man ein dickes Fell, wenn man die Musik geniessen will. Es fällt auf, dass die Jungs gerne herumexperimentieren und viele abgefahrene Riffs in ihren Songs integriert haben, die häufig auch ziemlich schräg klingen. Das die Jungs gehievte Musiker sind, steht dabei völlig ausser Frage. Jedoch liegt dem gemittelten Death Metal Fan so etwas schwer im Magen. Aber dieser Tatsache muss sich die Band bewusst sein. Abgesehen von den vier durchgeknallten, aber technisch hochanspruchsvollen Death Metal Happen, gibt es einen lupenreinen Sound sowie eine gekonnte Aufmachung der CD zu bestaunen. Zwiespaltige Angelegenheit.
Band Kontakt: Amok, Philippe Suarez, Rue Du-Roveray 12, 1207 Genf, Schweiz oder Email philippe@amoklegion.ch und Homepage www.amoklegion.ch

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