Underground:
Akrival - Enigmas of contradictory nature
8 Songs - 41:46
selbstfinanziert
Neues Futter gibt es auch aus dem Hause der Berliner Black Metal Horde Akrival, dass sich wahrlich zeigen lassen kann. Hier wird sehr aggressiver und wütender Black Metal vertont, der überwiegend im Highspeed Tempo beheimatet ist und durch einfaches Riffing durchaus zu überzeugen weiss. "Enigmas of contradictory nature" stellt hierbei das erste vollständige Album dar, wurden vorher bisher nur ein Demo ("Weltnacht Dunkel", 1996), eine Promo ("Hifthorn 461", 1999) und ein Rehearsal ("Shadows", 2002) unter dem Namen Akrival veröffentlicht. Ich weiss nicht wieso, aber musikalisch erinnert mich das Gebräu der Berliner von Zeit zu Zeit etwas an Marduk, als noch Legion den Gesangsposten übernahm. Akrival brettern hier über 40 Minuten lang ein ordentliches Black Metal Brett herunter und nehmen dabei keine Rücksicht auf Gefangene. Trotz der vielen Knüppelpassagen, die absolut dominierend sind, gibt es von Zeit zu Zeit auch mal ein paar Midtempo-Parts, die aber grundsätzlich nie von langer Dauer sind. Die Band wirkt schon recht gut aufeinander eingespielt, einzig und alleine die Riffs finde ich teilweise etwas ausgelutscht und nicht gerade innovativ. Aber das ist heutzutage auch nicht unbedingt leicht für jede Black Metal Band. "Enigmas of the contradictory nature" bietet pfeilschnellen Black Metal, der ziemlich solide und durchaus nicht zu verachten ist. Das Teil gibt es für 10 € (inklusive Versand) direkt bei der Band.
Band Kontakt: Akrival, Postfach 620142, 10791 Berlin