Reviews:
VII Gates - Fire, walk with me
10 Songs - 52:09
Sound Riot Records
Nachdem dieses Album im Voraus schon so abgefeiert wurde, war ich doch ziemlich gespannt, ob es auch mich so begeistern würde. Hier bei VII Gates geben sich gleich mehrere Gastmusiker die Klinke in die Hand, wie z.B. Kee Marcello von Europe, Chris Amott von Arch Enemy, Tommy Denander von Radioactive und Janne Stark von Locomotive Breath. Zu hören gibt es auf "Fire, walk with me" (ich dachte bei dem Titel erst an die zweite Scheibe von Aborym) astreinen und vor allem klassischen Heavy Metal, der sehr melodisch und frisch vorgetragen wird. Die exzellente Produktion von den Slaughterhouse Studios hat dem Album jedenfalls einen geilen Sound beschert und so hat man wirklich seinen Spaß an dieser Scheibe. Die Songs sind heavy bis ins Mark und gehen durch ihre Eingängigkeit auch sofort ins Ohr, obwohl man beim genaueren Hinhören sehr komplizierte und auch anspruchsvolle Riffs vernehmen kann. Der Gesang erinnert mich gerade bei manchen Passagen etwas an Judas Priest (besonders wenn der Sänger zu schreien anfängt, was total geil klingt) und die sehr technisch versierten Gitarrensolos der Jungs JJ Rockford und Robert Makek klingen sehr tight. Selbst das Akkordeon kann man bei dem Song "The saviour" vernehmen und es passt wirklich gut zum Track. Ballast oder Überschuss haben VII Gates hier nicht verbraten, sondern sehr präzise und gut ausgetüftelte Riffs, die dafür sorgen, dass man lange seinen Spaß mit "Fire, walk with me" hat und die auch deutlich machen, dass dieses Album wohl keine Frühgeburt ist, sondern die Summe aus langen Bandproben. Wer auf viel Melodie steht und dem klassischen Heavy Metal auf Ewig die Treue geschworen hat, der wird "Fire, walk with me" schnell in sein Herz schließen.

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